Ungefähr 6% der Menschen leiden unabhängig von regionalen Gegebenheiten weltweit unter Mundgeruch, der Fachbegriff dafür ist Haliotosis. In über 90% der Fälle liegt die Ursache hierfür in der Mundhöhle und fällt somit in das Arbeitsfeld der zahnärztlichen Praxis. Ursprung ist die Verstoffwechselung organischer Verbindungen aus abgestorbenem Gewebe, Nahrungsresten und Speichel durch Bakterien. Dieser geruchsbildende Biofilm setzt dabei flüchtige Schwefelverbindungen frei.
Betroffene Regionen sind in der Regel Zahnzwischenräumen, Ränder und Nieschenräume von zahnersatz, Zahnfleischtaschen und Rauhigkeiten der Zunge. So steht am Anfang eien genaue Untersuchung der Mundschleimhautverhältnisse und der Zähne. Mögliche Kariesläsionen und akute Entzündungen des Zahnfleisches müssen zunächst beseitigt werden. Ein weiterer Faktor bildet der Speichelfluß, seine Reduzierung führt zu einer mangelhaften Spülung sämtlicher Mundareale. Ein weiteres Augenmerk gilt der Zunge. In der oft sehr rauhen Oberfläche mit seinen Papillen kommt es bei geringer Spülleistung zu Anhaftungen. Deren Beseitigung führt oft nicht nur zu einer Reduktion der Geruchsbelästigung sondern auch zu einer Verbesserung der Geschmacksempfindung.
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27.08.2010 - In der Zeit vom 30.08.2010 bis zum 10.09.2010 haben wir Betriebsferien.
06.05.2010 - Verbesserte und verfeinerte Operationstechniken durch Piezo-Chirurgie, auch in unserer Praxis.
06.05.2010 - Ein 8000 Kilometer langen Fußmarsch nach Jerusalem auf – ohne einen Cent in der Tasche. Viel Glück!
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