24. Januar 2010
Namhafte Referenten wie die Professoren Hürzeler, Lavigne, Sato, Slavicek, Svensson, Vlajkov und Dr. Reusch ua. referierten bei dem mehrtägigen zahnärztlichen Fach-Kongress in Köln im Januar 2010 zum Thema Bruxismus.
Die Deutsche Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) definiert Bruxismus als Parafunktion mit unphysiologischen Auswirkungen an Zähnen, Parodontium, Kaumuskulatur und/oder den Kiefergelenken.
Der Bruxismus ist das unbewusste, meist nächtliche, aber auch tagsüber ausgeführte Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne. Auf diese Weise kann es bis zu schweren Schmerzsyndromen und Ohrpfeifen (Tinitus) kommen. Weitere häufige Erscheinungen sind Schwindel, Sehstörungen und Übelkeit. Diese Schmerzsyndrome werden in der deutschen Literatur als kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD) geführt.
Diese von tieferen Hirnarealen gesteuerte Verhaltensweise findet unbewußt meist im Schlaf statt. Dabei werden extreme Kräfte häufig auch über längere Zeit aufgebracht. Der Kaudruck, der bei uns Menschen normalerweise im Maximum 0,4 bis 0,45 kN beträgt, kann sich um den Faktor 10 steigern. Das bedeutet, dass das Gelenk, die Zähne, deren Halteapperat (Parodontium) aber auch Zahnersatz und Implantate stark überlastet werden und schwere dauerhafte Schäden entstehen können.
Die Ursachen und Begleitfaktoren sind vielfältig. Bei Kindern kann Zähneknirschen völlig normal sein. Kinder müssen vor, während und nach dem Zahnwechsel die Okklusion (Feinabstimmung zwischen den Zahnreihen), durch zurechtbeißen und einschleifen passend machen. Dies geht zwar mit oft heftigen Knirschgeräuschen einher, die aber häufig keinen Grund zur Beunruhigung darstellen.
Eine wichtige Funktion hat diese nächtliche Aktivität für die Stressbewältigung. So wird die These vertreten, das diese beschriebenen Parafunktionen in Maßen durchaus in Ordnung und positiv sind.
Zahnärztlich behandelt werden diese Fälle mit einer ganzen Palette von Maßnahmen, dazu gehören:
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27.08.2010 - In der Zeit vom 30.08.2010 bis zum 10.09.2010 haben wir Betriebsferien.
06.05.2010 - Verbesserte und verfeinerte Operationstechniken durch Piezo-Chirurgie, auch in unserer Praxis.
06.05.2010 - Ein 8000 Kilometer langen Fußmarsch nach Jerusalem auf – ohne einen Cent in der Tasche. Viel Glück!
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